Bau 2013Frau

Bau München 2011

 

Bau München

Es gibt viele Möglichkeiten, einen Boden zu gestalten. Die ganze Palette an Formen, Farben und Materialien zeigt die BAU 2011, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, vom 17. bis 22. Januar 2011 auf dem Münchner Messegelände. Die Auswahl an Bodenbelägen ist groß. Planer und Architekten, die den Bodenbelag zunehmend als wichtiges Gestaltungselement wiederentdecken, aber auch Handwerker und alle Interessierten haben die Qual der Wahl: Traditionelle Beläge aus Holz, Stein oder Fliesen sind zeitlos und robust. Parallel zu neuen Formaten und Oberflächen erfuhren Dielen, Holzpflaster, Natursteinplatten oder handbemalte Fliesen in den vergangenen Jahren eine Renaissance. Moderne Materialien sind oftmals eine Mischung natürlicher und synthetischer Produkte - auch hier ist die Auswahl riesig: seien es textile Bodenbeläge aus Kunst- und Naturfasern oder elastische aus Linoleum, PVC, Kautschuk und Kork.

Ein wichtiger Trend im Sinne von Nachhaltigkeit ist die Verarbeitung von Recycling-produkten, nicht nur bei elastischen Belägen wie PVC oder Linoleum, sondern auch bei Teppichfliesen. Einige Hersteller nehmen inzwischen ihre Produkte nach Gebrauch zurück und recyceln diese zu Garnen oder Rückenbeschichtungen. Zudem hat der Einsatz von Teppichfliesen weitere Vorteile: Sie mindern den Trittschall, sind unempfindlich bei hoher Beanspruchung und lassen sich einfach austauschen.

Insbesondere im Bereich textiler und elastischer Beläge wurde eine Fülle neuer Produkte entwickelt. Die Palette reicht von sprichwörtlich nachwachsenden und natürlichen Materialien wie Kork, Hanf, Wolle oder Leder, über Produkte aus natürlichen und künstlichen Ausgangsstoffen, wie z.B. Kautschuk (auch Elastomer oder Gummi genannt) bis hin zu synthetischen Fasern, Kunststoffen (Vinyl-Beläge) und Beschichtungen aus Epoxidharz. Daneben gibt es Ungewöhnliches wie beispielsweise besonders stark strukturierte oder beflockte textile Beläge, und Exotisches wie Beläge aus Papier, Seegras oder Ananasfasern. 

Quelle: www.bau-muenchen.com